„Es ging uns darum, die wichtigsten Themen mit allen Parteien im Nationalrat in einem offenen Gespräch zu klären“, erklärte Theiner im Anschluss an die Gespräche. „Wir können ein positives Resümee ziehen, vor allem, weil wir darlegen und unterstreichen konnten, dass die großen Themen auf der Agenda nicht von parteipolitischen Interessen vereinnahmt werden dürfen.“ Neben der Doppelstaatsbürgerschaft waren die Schutzmachtfunktion Österreichs und die Begnadigung der „Pusterer Buam“ wichtige Punkte der Gespräche. „Man hat uns zugesichert, alle Themen, die mit der Südtirol-Frage in Zusammenhang stehen, im Lichte einer Lösung im Sinne der Allgemeinheit anzugehen. Wir dürfen diese Themen nicht parteipolitischen Interessen ausliefern“, so Theiner. „Es ging uns nie darum, die österreichischen Mehrheitsverhältnisse zu ändern oder am Sozialtisch mitzunaschen. Die doppelte Staatsbürgerschaft ist ein rein ideelles Anliegen“, unterstrich der SVP-Obmann vor allem im Hinblick auf die doppelte Staatsbürgerschaft Pichler Rolle erklärte, „dass wir gute Gespräche geführt haben. Es war mir wichtig, dass wir mit allen Parteien des Nationalrates sprechen, damit wir im gegenseitigen Respekt für gute Lösungen arbeiten können.“Der Parlamentsabgeordnete Siegfried Brugger habe angesichts der italienischen Regierungskrise viele Fragen der österreichischen Parteien beantworten müssen, so die SVP in einer Aussendung."Es war wichtig, die Kollegen in Österreich aus erster Hand über die Situation in Italien, und in diesem Zusammenhang über die Aussichten für Südtirol, unterrichtet haben zu können", so Brugger.