Die Verwaltungsreform im Gesundheitsbereich müsse hingegen zwei Prämissen erfüllen: „Die Handlungsfähigkeit an den einzelnen Krankenhausstandorten muss in jedem Falle gewährleistet werden. Und: Wenn Dienstleistungen zusammengeführt werden, dann sollen diese auch in der Peripherie angesiedelt werden“, fasste SVP-Obmann Philipp Achammer zusammen.Die SVP-Leitung hat sich am Montag erneut mit der Gesundheitsreform beschäftigt. „Vorrang bei sämtlichen Bemühungen muss der optimale Dienst am Patienten haben", erklärte Landesrätin Martha Stocker. Die Leistungsprofile für die einzelnen Krankenhausstandorte seien laut der Landesrätin in einigen Wochen erarbeitet – diese legen fest, welche medizinischen Leistungen künftig wo angeboten werden. Noch innerhalb Jahresende wird sich die SVP-Leitung mit den verschiedenen Profilen beschäftigen.Neben den verpflichtenden Leistungsprofilen wurde bei der Sitzung der SVP-Leitung auch über die Verwaltungsreform im Südtiroler Gesundheitsbetrieb gesprochen; zur Diskussion stehen derzeit vier verschiedene Organisationsmodelle. SVP-Obmann Achammer sagte dazu: „Eine Zusammenlegung von Dienstleistungen soll es nur dort geben, wo sie tatsächlich notwendig ist. Eine Vereinheitlichung ist dann sinnvoll, wenn gleichzeitig Handlungsfähigkeit und Effizienz gewährleistet werden."