„Ich habe stets nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt“, unterstrich Laimer. Als Energielandesrat habe er versucht, das öffentliche Interesse zu wahren.Laut Landesrat Michl Laimer konnten im Gespräch mit Staatsanwalt Guido Rispoli am 29. Dezember wichtige Punkte geklärt werden.So unterstrich Laimer in der SVP-Leitung abermals, die Stellungnahme zur Konzessionsvergabe selbst verfasst zu haben. Dabei habe er nichts erfunden, sondern sei den Beschlüssen der Gemeinden und des UVP-Beirates gefolgt.„Ich bin überzeugt, dass die Landesregierung bei der Vergabe der Konzession des Kraftwerkes St. Anton die richtige Entscheidung gefällt hat, weil das Projekt der SEL das beste war“, bekräftigte Laimer gegenüber der SVP-Leitung.Unterstützung kommt von SVP-Obmann Theiner „Die SVP-Leitung ist überzeugt davon, dass es Landesrat Laimer stets darum ging, im Allgemeininteresse zu handeln“, bekräftigte SVP-Obmann Richard Theiner. Für die Südtiroler Volkspartei stehe das öffentliche Interesse im Mittelpunkt.Dabei lasse die SVP keinen Zweifel daran, dass Verfahren ordnungsgemäß abzulaufen hätten. Es waren dies die ersten Ausschreibungen für Großkraftwerke. In der Folge war klar, dass all jene, die den Zuschlag nicht bekommen, den Rekursweg einschlagen würden. Landeshauptmann Luis Durnwalder unterstrich in der Diskussion die Wichtigkeit der Zuständigkeiten für die Wasserkraft und die Bedeutung der Landesenergiegesellschaft SEL. Es sei von vitalem Interesse, dass der Strom ebenso wie das Wasser von der öffentlichen Hand verwaltet wird, um nicht von privaten Unternehmen abhängig zu sein.„Die SEL sind wir Südtiroler alle gemeinsam“, so Durnwalder. „Was die Landesenergiegesellschaft erwirtschaftet, kommt in den Landeshaushalt und somit allen zugute. Zudem hätten die Gemeinden erst kürzlich elf Millionen Euro bekommen.“Laimer zeigt sich zuversichtlich Ende Januar wird die Staatsanwaltschaft darüber befinden, ob es zu einer Archivierung der Akten kommen wird oder ob gegen Landesrat Laimer das Hauptverfahren eröffnet wird.Landesrat Laimer zeigte sich gegenüber der SVP-Leitung zuversichtlich, dass ihm nichts zur Last gelegt werden könne. In der SVP drängt man weiterhin auf den möglichst raschen Abschluss des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft, um weiteren politischen Schaden abzuwenden.apa/düa