Dienstag, 26. November 2019

SVP nimmt Gemeindewahlen 2020 ins Visier

Vor den Gemeindewahlen 2020 wird es bei der SVP ein Novum geben: „Wir streben einen landesweiten Vorwahl-Sonntag an“, kündigt Obmann Philipp Achammer an.

Die SVP will Vorwahlen organisieren.
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Die SVP will Vorwahlen organisieren.

Der SVP-Ausschuss hat am Montag einstimmig die entsprechenden Richtlinien genehmigt: Den Ortsgruppen, die von der SVP-Zentrale mit verschiedenen Dienstleistungen mit Wahlkampf unterstützt werden, steht die Möglichkeit einer Vorwahl offen: Über diese können die Kandidatinnen und Kandidaten ermittelt werden – landesweiter Termin ist hierfür der 16. Februar 2020.

Jünger, sozialer, weiblicher

Abermals rief SVP-Obmann Philipp Achammer am Montag auf: „Unsere Listen müssen jünger, sozialer und weiblicher werden.“ Die Vorbereitungen für die Gemeindewahlen, die im Mai des nächsten Jahres stattfinden werden, laufen in einigen SVP-Ortsgruppen bereits – und ebenso in der SVP-Zentrale: Nun hat der SVP-Ausschuss auch die entsprechenden Richtlinien genehmigt. „Wir wollen und werden in allen Gemeinden mit starken, repräsentativen Listen antreten – und zwar mit unserem traditionellen Listenzeichen, dem Edelweiß.“


Vorwahlen zur Ermittlung der Kandidatinnen und Kandidaten sind nicht zwingend vorgesehen. Wird diese Möglichkeit aber beansprucht, dann gibt es 3 Varianten:
a) die Vorwahl unter Mitgliedern – mit einer Kandidatenliste;
b) die Vorwahl unter Mitgliedern – ohne eine Kandidatenliste;
c) die offene Vorwahl – mit einer Kandidatenliste.

Aufrecht bleibt die Regelung, dass im Ausnahmefalle auch Nicht-Mitglieder auf der SVP-Liste kandidieren dürfen (bei grünem Licht durch die Orts- und Bezirksgremien).

„Wir werden unsere Ortsgruppen wieder mit verschiedenen Dienstleistungen tatkräftig unterstützen – bei der Kandidatenfindung und der Basiswahl, bei der Programmerstellung und bei den Gemeindewahlen“, versprach Philipp Achammer.


stol