Um 1.122 Bürger zugenommen haben aber auch die heimischen Gönner: „Ein Zuspruch für die neue Linie der Partei“, meint Landessekretär Harald Stauder.<BR /><BR />2,1 Millionen Staatsbürger (4,9 Prozent) haben im Vorjahr von ihrem Recht Gebrauch gemacht, 2 Promille der Einkommenssteuer einer Partei zuzuweisen. <b>Insgesamt gingen 29,8 Mio. Euro an Parteien</b>. Am meisten erhält mit 10,2 Mio. Euro der PD, gefolgt von FdI mit 5,56 und dem M5S mit 2,7 Mio. Euro. Immerhin auf Rang 9 liegt mit 444.943 Euro die Volkspartei, die damit andere Regionalparteien wie Union Valdôtaine (84.353 Euro) und den Trentiner PATT (59.610 Euro) weit hinter sich lässt.<h3> Um 70.000 Euro zugelegt</h3>Gegenüber dem Vorjahr legt die SVP laut Veröffentlichung des Finanzministeriums um knapp 70.000 Euro zu. Die Zahl ihrer Gönner lag 2023 bei 19.194 und kletterte 2024 auf 22.207. Allerdings leben längst nicht alle Unterstützer der SVP in der Region Trentino-Südtirol. 8448 und damit mehr als ein Drittel haben ihre Steuererklärung in anderen Regionen Italiens eingereicht – davon 2351 in der Lombardei, 1367 im Veneto aber immerhin auch 40 in Kalabrien. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1126338_image" /></div> <BR />„Es handelt sich sicher um Personen mit Südtirol-Bezug: Südtiroler, die dort leben, Menschen, die in Südtirol gearbeitet haben oder Urlauber, die nicht nur Südtirol schätzen, sondern auch wie es verwaltet wird“, meint SVP-Landessekretär Stauder. Von 12.639 auf 13.761 sind die SVP-Unterstützer in Südtirol gestiegen. „Über 1000 mehr. Das ist ein Zeichen des Zuspruchs für die Arbeit der Partei“, so Stauder.<h3> Auf SVP folgt PD</h3>Bleibt die Frage, wie viele <b>Spender</b> es in der Region Trentino Südtirol <b>für andere Parteien</b> gab: 8.536 wiesen ihre 2 Promille dem PD zu, 5.280 den Fratelli d’Italia , 4.910 den Grünen, 2.167 der 5-Sterne-Bewegung (M5S) und 1.671 der Lega.<BR /><BR />Bei der Promille-Regelung kommen <b>deutsche Oppositionsparteien in Südtirol nicht zum Zug</b>, weil ein Parlamentarier in Rom Voraussetzung ist. Anteilsmäßig werden die Ableger gesamtstaatlicher Parteien wie PD oder FdI von den Parteizentralen bedacht. Allerdings nicht alle. „Wir Grünen sind 2010 auf der Föderation der Grünen Italiens ausgetreten, um Florian Kronbichler nach Rom zu bringen und erhalten deshalb nichts“, sagt Brigitte Foppa.