„Die Freiheitlichen machen sich vor der gesamten Südtiroler Öffentlichkeit lächerlich, wenn sie den Minderheitenstatus der SVP in Frage stellen“, so Theiner.Von politischem Stil könne angesichts der Umgangsformen der Freiheitlichen keine Rede mehr sein.In dem von der freiheitlichen Obfrau Ulli Mair und dem Landtagsabgeordneten Roland Tinkhauser unterzeichneten Rekurs wollen die Freiheitlichen vom Oberlandesgericht überprüfen lassen, ob die SVP-Liste für die Abgeordnetenkammer aufgrund der Kandidatur von zwei PATT-Vertretern als Minderheitenliste zulässig ist.„Anstatt sich mit Argumenten dem politischen Wettbewerb zu stellen, versuchen die Freiheitlichen nun auf dem Gerichtswege gegen die SVP vorzugehen. Dieses Vorgehen ist sinnbildlich für die Einstellung dieser Partei und ihrer Vorsitzenden“, betont der SVP-Obmann.Die Kandidatenliste der SVP stehe im vollen Einklang mit dem Wahlgesetz, das vorsehe, dass die Liste „Ausdruck der sprachlichen Minderheit“ sein müsse.„Und daran besteht wohl nicht im Geringsten ein Zweifel“, so Theiner.Schon bei vergangenen Wahlgängen seien Vertreter des PATT auf der SVP-Liste angetreten.Mit dem nun vorgelegten Rekurs würden die Freiheitlichen nicht nur den Status der SVP als Minderheitenpartei, sondern auch die jahrzehntelange Autonomiepolitik der SVP in Rom angreifen.„Wenn es dem eigenen parteipolitischen Zweck dient, ist es den Freiheitlichen aber anscheinend sogar lieber, dass niemand für Südtirol in der Abgeordnetenkammer sitzt. Dafür wird sogar das Wohl unseres Landes und seiner Bevölkerung geopfert“, so Theiner.„Wir fordern die Freiheitlichen dazu auf, sich endlich konstruktiv zum Wohle unseres Landes einzubringen anstatt seit Wochen mit pauschaler Kritik, persönlichen Anfeindungen und nun auch Gerichtsverfahren Politik zu machen.“