Das haben die SVP-Leitung und die SVP-Landtagsfraktion am Donnerstagabend auf einer außerordentlichen Sitzung beschlossen.Dem SVP-Ausschuss, der am Montag tagt, wird vorgeschlagen, die Anzahl der Mitglieder der Landesregierung bei acht zu belassen, wie vom Parteiausschuss am 14. Jänner 2013 beschlossen."Die Nichtnachbesetzung nach dem Abgang von Landesrat Hans Berger würde die Arbeit der Landesregierung zu sehr beeinträchtigen", so die SVP in einer Aussendung.SVP-Obmann Richard Theiner wurde von der SVP-Leitung beauftragt, dem SVP-Ausschuss einen Namensvorschlag zu unterbreiten.„Für mich kamen Obmannstellvertreterin Martha Stocker oder der Fraktionsvorsitzende im Landtag Elmar Pichler Rolle in die engere Auswahl. Nachdem Stocker erklärt hat, dass sie unter gegebenen Umständen nicht für das Amt der Landesrätin zur Verfügung steht, werde ich dem Parteiausschuss am Montag die Wahl von Elmar Pichler Rolle zum Landesrat vorschlagen“, erklärte Theiner im Anschluss an die Sitzung.Damit muss die SVP im Landtag einen Nachfolger für Pichler Rolle als Fraktionssprecher suchen.SVP-Leitung verurteilt Abstimmungsverhalten im LandtagDie im ersten Urnengang misslungenen Wahl von Arnold Schuler zum Landesrat war ebenfalls Thema der Dringlichkeitssitzung.Der SVP-Obmann verurteilte mit klaren Worten die Missachtung der Beschlüsse des Parteiausschusses durch SVP-Abgeordnete.„Als Obmann dieser Partei kann ich nicht akzeptieren, wenn Parteigremien und damit gleichzeitig die Meinung vieler ehrenamtlicher Funktionäre unserer Partei derart rücksichtlos ignoriert werden“, erklärte Theiner zu Beginn der Sitzung.Dieses Verhalten habe sich in dieser Amtszeit bereits bei der Wahl der Landesregierung im Dezember 2008 sowie am 2. März 2011 bei der Wahl der Landtagspräsidentin gezeigt.Der unrühmliche Höhepunkt sei aber am Mittwochabend im Landtag erreicht worden.„Wir können die Enttäuschung vieler Bürger und den Frust der für die Partei ehrenamtlich arbeitenden Funktionäre diesbezüglich gut nachvollziehen. Innerhalb einer Partei kann intern hart gestritten werden, nach außen ist es aber unsere Verpflichtung, zusammenzustehen und uns an mehrheitlich gefasste Beschlüsse zu halten“, so Theiner.stol