Pinzger und Thaler Außerhofer werfen Peterlini vor, eine Presseaussendung über Skitourengeher veröffentlicht zu haben, (STOL berichtete), ohne sie darüber zu informieren. Ihr Vorwurf an den Unterlandler: Er schmücke sich mit fremden Federn.Vorwurf: Peterlini schmückt sich mit fremden Federn – Senator weist Kritik zurückPeterlini hat am Donnerstag die Anschuldigungen zurückgewiesen und erklärt in einer Stellungnahme, dass er sein solches Verhalten überhaupt nicht nötig habe und sich ganz bestimmt nicht mit fremden Federn schmücke. „Erstens“, so Peterlini, „gibt es keine Pressemitteilungen, die ich ausgeschickt habe. Zweitens habe ich mich um das Thema Sicherheit auf den Bergen für Skitourengeher bemüht. Davon zeugen auch Interviews im Rai Sender Bozen, zu denen ich eingeladen worden war. Es ging mir von Anfang an, um eine ausgewogene Haltung zwischen der Sicherheit der Skifahrer und Tourengeher und der Freiheit am Berg“, unterstreicht Peterlini. „Ich habe mit Senator Santini, der den Antrag eingereicht hatte, mehrmals verhandelt und dem Kompromiss, genauso wie meine Kollegen, zugestimmt. Allerdings muss ich beklagen, dass während einer kurzen Abwesenheit von der Aula man einen Antrag formuliert hat, ohne mich darüber zu informieren und ohne mich einzuladen, denselben zu unterschreiben. Der Sachverhalt ist also genau umgekehrt. Ich habe deshalb im Einvernehmen mit Senator Santini im Präsidium des Parlamentes meine Unterschrift zu dem Antrag hinterlegt“, erklärt Peterlini weiter. „Reine Eifersüchteleien“ Nun werde er wegen „reinen Eifersüchteleien“ grundlos angegriffen. Denn: „Die beanstandete Pressemitteilung gibt es gar nicht. Wie jeder weiß, habe ich genug eigene Initiativen entfaltet und bin nicht gerade als Wasserträger bekannt. Ich habe es in Rom nicht immer leicht, weil ich mit meiner sozial-empfindsamen Einstellung immerhin zwei Wirtschaftsvertretern gegenüber stehe“, verteidigt sich Peterlini.Trotzdem sei im Großen und Ganzen ein Einvernehmen immer gelungen. „Ich werde weiterhin daran festhalten, wenn man in Zukunft von solchen unqualifizierten Angriffen absieht“, betont Peterlini abschließend. stol