Der bisherige SVP-Parteisekretär Martin Pircher soll intern in führender Rolle für das Organisatorische zuständig bleiben.<BR /><BR /> Der SVP-Ausschuss hat gestern die Wahl der neuen SVP-Spitze auf der Landesversammlung vom 4. Mai ausgeschrieben. Da der scheidende Obmann Philipp Achammer und sein Team erst vor 2 Jahren gekürt wurden, werden sie laut Wahlordnung in Abweichung zum SVP-Statut nur für 3 Jahre bis Ende 2027 bestellt. 10 Monate vor der Landtagswahl im Herbst 2028 werden die Karten also wieder neu gemischt. <BR /><BR />Unmittelbar wechselt das Obmannamt aber an Parlamentarier Dieter Steger. Bis 19. April können die Ortsgruppen zwar auch andere Kandidaten nominieren. Dazu dürfte es aber kaum kommen. Immerhin ist Steger der Mann, für den Landeshauptmann sein Angebot einer Kandidatur zurückzog.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1010847_image" /></div> <BR /><BR />Die Bestätigung des ladinischen Vize Daniel Alfreider gilt als fix. „Ich wurde 2022 auf 5 Jahre gewählt und möchte mein Mandat zu Ende bringen“, sagte er. Da Obmann und Ladiner männlich sind, müssen die 2 weiteren Vize weiblich sein. Dabei sollen die kleinen Bezirke gestärkt werden. Steht Vizeobfrau Verena Tröger (Vinschgau) erneut bereit, steckt Rosmarie Pamer (Burggrafenamt) zurück. Dasselbe gilt fürs Pustertal, wenn sich eine Wipptalerin findet. Im Gespräch ist Bezirkspräsidentin Monika Reinthaler.<BR /><BR /> Fix ist aber nichts. Momentan schaut es eher nach einer Bestätigung des Vize-Trios Alfreider, Tröger und Waltraud Deeg aus. Sollte dem so sein, so muss am 4. Mai in Meran trotzdem eine Wahl erfolgen. „Die Landesversammlung kann die 3 zwar per Akklamation bestätigen, aber einfach weitermachen geht laut Statut nicht“, sagt Achammer.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1010850_image" /></div> <BR /><BR />Die eigentliche Frage aber ist: Wen holt sich Dieter Steger als Landessekretär? Derzeit schweigt er dazu. „Noch bin ich nicht einmal Kandidat. Über Personalien reden wir – sofern ich das Vertrauen der Ortsgruppen erhalte – ab 4. Mai“, blockt Steger ab. Auch Harald Stauder verweist auf den 4. Mai.<BR /><BR />Wie durchgesickert ist, soll die SVP aber wieder einen „politischen“ Landessekretär erhalten wie in früheren Zeiten – und zwar Harald Stauder. Dieser soll Fraktionssprecher bleiben, den Obmann zusätzlich als Landessekretär in seiner politischen Arbeit und der Betreuung der Ortsgruppen stark unterstützen. <BR /><BR />Als Vorsitzender der Landtagsfraktion ist Stauder mit allen aktuellen Themen und Gesetzesinitiativen bestens vertraut, kann vor Ort informieren. Den Job des Parteisekretärs würde er angeblich ohne Zusatzbezahlung ausüben, hätte umgekehrt aber den Vorteil, nahe an den Ortsgruppen zu sein, was für die Landtagswahl 2028 sicher kein Schaden wäre.<h3> Zuständig für Personal und Organisation</h3>Der scheidende SVP-Sekretär Martin Pircher würde nicht verabschiedet. In der Brennerstraße sollte er weiter in führender Position für das Personal, Organisatorisches und alle internen Abläufe zuständig bleiben. „Ich sage dazu nichts – außer, dass ich von Pirchers bisheriger Arbeit sehr angetan bin“, so Steger.<BR /><BR />Entschieden wird am 4. Mai. In der SVP steht es dem Obmann aber zu, sich seinen Landessekretär selbst auszusuchen. Dieser wird auf dessen Vorschlag hin dann von der Parteileitung abgesegnet. <BR />