„Anstatt ihre menschenverachtenden Äußerungen zurückzunehmen, fordern die Freiheitlichen nun vonseiten der SVP eine Entschuldigung“, brüskierte sich SVP-Obmann Richard Theiner am Montag, „die Forderung der Freiheitlichen entbehrt jeglicher Vernunft und Menschlichkeit.“ Es sei hinlänglich bekannt, dass ein Nachweis des notwendigen Mindesteinkommens und des Wohnraumes gesetzlich vorgeschrieben sei, um überhaupt eine Familienzusammenführung beantragen zu können. „Dass aber laut Freiheitlichen Kranke ausgegrenzt werden sollen, zeugt von Menschenverachtung und mangelndem sozialen Gespür“, unterstreicht Theiner.„Die Krönung ist, dass Freiheitlichen-Chef Leitner von mir als SVP-Obmann eine Entschuldigung verlangt und deswegen nun die Arbeiten in der Geschäftsordnungskommission blockiert“, erklärte Theiner. „Wenn jemand etwas zurücknehmen muss, dann sind es wohl die Freiheitlichen“, so Theiner. „Ihre menschenfeindlichen Äußerungen müssen mit Nachdruck zurückgewiesen werden.“Laut SVP-Präsidium liege es nun in der Verantwortung der Freiheitlichen, wenn das dringend nötige Integrationsgesetz auf die lange Bank geschoben werde. „Wir wollen eine sachliche Integrationsdebatte und vernünftige Lösungsansätze. Jegliche Hetze gegen Ausländer darf dabei aber keinen Platz haben“, so Theiner.