„Dies war ein ausdrücklicher Wunsch des amtierenden Bürgermeisters, damit jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit hat, eine freie Wahl zu treffen“, sagt Daniela Montagna von der SVP Truden. <BR /><BR />Rudi Ventura von der Liste „Abete“ ergänzt: „Wir haben in den letzten Jahren nur positive Erfahrungen mit Michael Epp gemacht. Er hat stets die Anliegen aller Fraktionen und Interessensverbänden berücksichtigt, und viele unserer Vorschläge wurden umgesetzt. Deshalb unterstützen wir ihn auch bei dieser Wahl.“ Ventura sagt weiters: „Es war der Wunsch des Bürgermeisters, dass alle unsere Kandidaten ebenfalls Bürgermeisterkandidaten sind.“<BR /><BR />Michael Epp erklärt, dass die Kandidatenfindung in diesem Jahr alles andere als einfach war, insbesondere bei der Suche nach Frauen. „Wir haben unser ,Minimalziel‘ erreicht“, so Epp: „Trotz intensiver Gespräche und einer Vorwahl zur Namensfindung war es besonders bei den Frauen schwierig, Kandidatinnen zu gewinnen. Leider mussten wir schlussendlich einen männlichen Kandidaten von der Liste streichen, um die Frauenquote zu erfüllen. Wie sinnvoll diese Regelung aus demokratiepolitischer Sicht ist, lasse ich mal dahingestellt“, sagt Epp.<BR /><BR /> Besonders bedauerlich findet Epp, dass die Dorfliste keine Kandidaten mehr stellt: „Für den Gemeinderat wäre eine zusätzliche Liste oder zumindest weitere Kandidaten aus einer anderen Strömung auf unserer Liste – wie beim letzten Mal – eine Bereicherung“, so Epp.<BR /><BR />Die SVP tritt in Truden mit 13 Kandidaten zur Gemeinderatswahl an und zwar mit Michael Epp, Martin Busin, Sibille Daldoss, Ulrike Dalvai, Paul Ebner, Felix Franzelin, Tobias Franzelin, Franz Gabrielli, Christoph Haas, Jessica Iori, Alexander Lochmann, Cristian Ludwig, Daniela Montagna. Für die Liste „Abete“ kandidieren Martina Lanziner, Stefania Ventura, Rudi Ventura.