Der Parteiausschuss beschloss, den Vorschlag noch einmal in den Bezirken zur Diskussion zu bringen bevor Ende April endgültig im Parteiausschuss darüber abgestimmt werden soll. Die SVP-Landtagsabgeordneten Arnold Schuler, Elmar Pichler Rolle und Maria Kuenzer legten dem Parteiausschuss ihren Vorschlag vor, nachdem parteiintern auf Orts-, Bezirks- und Landesebene seit über einem Jahr ausführlich über die Ausrichtung eines neuen Gesetzes zur Bürgerbeteiligung diskutiert wurde und durch den Parteiausschuss im Februar 2010 die Leitlinien vorgegeben worden waren. Der aktuelle Entwurf sieht gemäß dieser verschiedene Möglichkeiten der Bürgerbeteilung vor: den Bürgerantrag und die Bürgerinitiative, den Volksentscheid sowie die beratende Volksbefragung. Uneinigkeit herrscht in der SVP noch bezüglich der Antragshürden.„Wir sehen die Bürgerbeteilung als Korrektiv zur repräsentativen Demokratie“, erklärte SVP-Obmann Richard Theiner. „Es soll nicht zu jeder Gelegenheit eine Volksabstimmung geben, aber es ist wichtig, dass die Bevölkerung zu wichtigen Themen direkt entscheiden kann.“