Auf der Tagesordnung stand auch „die künftige Verhinderung der Obstruktion im Landtag, um diese wichtigen Gesetze auch voranbringen zu können“, so die SVP in einer Aussendung. In den nächsten Wochen und Monaten werde man sich intensiv mit dem vorliegenden Gesetzentwurf zur Ortsnamengebung befassen. „Vor allem im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens in Südtirol sind wir gefordert, endlich eine tragbare Lösung in der seit Jahrzehnten anhängigen Frage der Ortsnamengebung zu finden“, so SVP-Obmann Richard Theiner. Er habe wenig Verständnis für die Verzögerungstaktik einiger Parteien, die keinen konstruktiven Vorschlag einbrächten und nun einen Aufschub von sechs Monaten bewirken wollten. „Wir sind diskussionsbereit“, so Theiner, denn es sei auch im Interesse der Südtiroler Volkspartei, dass das Gesetz zur Neuregelung der Volksabstimmungen baldmöglichst im Landtag über die Bühne gehe. „Der entsprechende Vorschlag wird dem Parteiausschuss bei seiner nächsten Sitzung unterbreitet“, erklärte der Obmann am Montag. Damit solle der Weg in die Gesetzgebungskommission und in der Folge in den Landtag freigemacht werden. Zuallererst aber wolle die SVP mit den Oppositionsparteien im Landtag das Problem Obstruktion lösen, sonst drohe bei beiden Gesetzen der totale Stillstand.