„Wir gratulieren den neuen SVP-Bürgermeistern und Gemeinderäten zu ihrer erfolgreichen Wahl“, erklärte SVP-Obmann Philipp Achammer. „Die Ergebnisse haben einmal mehr gezeigt, dass dort, wo ein direktes und offenes Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern gesucht wird, auch das Vertrauen gewonnen werden kann.“ Die Wahlen in den fünf Gemeinden hätten unter unterschiedlichen Voraussetzungen stattgefunden, daher sei das Wahlergebnis auch einzeln zu analysieren und zu bewerten:In der Stadtgemeinde Bruneck wurde Roland Griessmair mit 57,27 Prozent zum neuen Bürgermeister gewählt und folgt damit auf Christian Tschurtschenthaler, der im Herbst 2013 in den Südtiroler Landtag gewählt wurde. Insgesamt legte die Südtiroler Volkspartei in Bruneck leicht zu, erhielt 57,75 Prozent der Listenstimmen und konnte somit ihre 16 Sitze im Gemeinderat halten. „Der Erfolg der SVP in Bruneck ist in erster Linie das Ergebnis der guten Arbeit der vergangenen Jahre vor Ort und auf das beherzte Engagement der Ortsgruppen im Wahlkampf zurückzuführen“, erklärte SVP-Obmann Philipp Achammer, der auf die starke Erneuerung im Pusterer Hauptort verwies.In der Gemeinde Völs am Schlern gab es einen Wettbewerb um das Bürgermeisteramt, auf der SVP-Liste traten zwei Kandidaten an: Der bisherige Vizebürgermeister Othmar Stampfer entschied die Wahl mit 73,76 Prozent für sich und tritt die Nachfolge von Arno Kompatscher an.Insgesamt erreichte die Südtiroler Volkspartei in Völs am Schlern 84,17 Prozent der Stimmen (- 4,33 Prozent im Vergleich zu den Wahlen 2010) und stellt 15 der 18 Gemeinderäte. „Wir freuen uns über den Erfolg in Völs am Schlern, wo die Wählerinnen und Wähler der Südtiroler Volkspartei großteils ihr Stimmrecht in Anspruch genommen haben“, betonte der SVP-Obmann. In Schluderns verlor die Südtiroler Volkspartei das Amt des Bürgermeisters an die Bürgerliste Schluderns. „Die herben Stimmenverluste bei der Wahl des Gemeinderates schmerzen uns dabei besonders“, erklärte Achammer. Die Südtiroler Volkspartei ist im neuen Gemeinderat mit sechs Ratsmitgliedern vertreten. Tisens hat seinen bisherigen Vizebürgermeister Christoph Matscher mit 72,22 Prozent zum neuen Bürgermeister gewählt, Matscher setzte sich damit gegen den zweiten SVP-Kandidaten Thomas Knoll (27,78 Prozent) durch. Im Gemeinderat werden 15 Vertreter der Südtiroler Volkspartei für die Bürgerinnen und Bürger arbeiten, die SVP war als einzige Partei zu den Wahlen angetreten. „Wir danken dem Ortsausschuss von Tisens für die gute Arbeit und gratulieren zum erfolgreichen Ergebnis“, so Achammer.Oswald Rabanser, Bürgermeister von Waidbruck, ist mit 58,77 Prozent in seinem Amt bestätigt worden. Schmerzlich sind die Verluste im Gemeinderat, die auch darauf zurückzuführen sind, dass sich in Waidbruck erstmals auch eine Oppositionspartei der Wahl stellte. „Wir freuen uns jedoch, dass es gelungen ist, die SVP-Mehrheit zu halten“, unterstrich Philipp Achammer.