Am Samstag kam der Algerier in Damaskus mit dem syrischen Außenminister Walid al-Muallim zusammen. Brahimi setzt sich dafür ein, dass Regime und Rebellen vom kommenden Freitag an insgesamt vier Tage lang die Waffen ruhen lassen. Brahimi will auch Gespräche mit der vom Regime geduldeten Opposition führen.Die Gewalt dauerte derweil weiter an. Nach Angaben von Oppositionellen wurden erneut Regionen im Norden und Osten des Landes sowie im Großraum Damaskus unter Beschuss genommen. Mindestens sechs Menschen seien bei Gefechten in den Provinzen Idlib und Aleppo ums Leben gekommen. Am Freitag waren den syrischen Aktivisten zufolge mindestens 220 Menschen in dem seit 19 Monaten andauernden Konflikt getötet worden. Solche Angaben aus Syrien können wegen der Medienblockade von unabhängiger Seite nur schwer überprüft werden.dpa