„Wir planen große Proteste morgen“, sagte ein Aktivist aus der Widerstandshochburg Idlib am Donnerstagabend. Die Menschen sollten auf die Straße gehen und den Beobachtern der Arabischen Liga ihre Lage vor Augen führen.„Wir wissen, dass das Blutvergießen nicht allein deshalb enden wird, weil sie da sind“, sagte ein weiterer Oppositionsvertreter aus Hama über die Vertreter der Arabischen Liga, die seit Mittwoch im Land unterwegs sind. „Aber wenigstens werden sie es sehen.“Bis zum Ende dieser Woche soll die Beobachter-Gruppe auf rund 150 Mitglieder aufgestockt werden. Sie sollen einen Friedensplan überwachen, in dem das Regime in Syrien ein Ende der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste zugesagt hat.Seit Beginn des Aufstands vor neun Monaten sind nach Angaben der Vereinten Nationen in Syrien mehr als 5000 Menschen getötet worden. apa/reuters