Die Tür für einen Dialog sei geöffnet, sagte der syrische Informationsminister Omran al-Subi dem syrischen Staatsfernsehen am Freitagabend.Es werde niemand ausgeschlossen, der sich ernsthaft um eine Lösung der Krise bemühe und bereit sei, die Waffen niederzulegen.Der Vorsitzende der Nationalen Syrischen Koalition, Moas al-Chatib, hatte am 30. Januar die Bedingungen für Gespräche mit dem Regime genannt. Er verlangte unter anderem die Freilassung von 160.000 Häftlingen aus syrischen Gefängnissen. Bis Sonntag sollten alle inhaftierten Frauen auf freien Fuß gesetzt werden.Der Informationsminister hob nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Sana zugleich hervor, dass es hilfreich wäre, wenn benachbarte Länder den Waffenschmuggel und das Einsickern von Aufständischen nach Syrien unterbänden. Doch selbst wenn das nicht geschehe, werde der Dialog fortgesetzt, versicherte er. Den Flüchtlingen versprach der Minister, dass niemand, der in die Heimat zurückkehre, verhaftet und bestraft werde. Auch den Teilnehmern am Dialog versicherte er Straffreiheit.dpa