„Die Aufständischen sind taktisch versiert, haben Widerstandsfähigkeit und sind hinterlistig“, teilte die Internationale Schutztruppe ISAF teilte am Mittwoch in ihrem Lagebericht über den Vortag mit. Dennoch bleibe die Operation „Muschtarak“ („Gemeinsam“) „auf dem richtigen Wege“.Die ISAF meldete am Mittwoch, zwei weitere ihrer Soldaten seien am Vortag bei der Offensive getötet worden. Im Osten Afghanistans starben nach ISAF-Angaben „mehr als ein Dutzend Aufständische“ bei einem Luftschlag. Seit Beginn der Offensive am vorigen Samstag wurden mindestens vier ISAF-Soldaten getötet, darunter ein Brite und ein Amerikaner. Zur Nationalität der jüngsten Opfer machte die Schutztruppe keine Angaben.Nach Berichten von Korrespondenten amerikanischer und britischer Medien, die die Soldaten begleiten, kamen zahlreiche Taliban bei der Operation „Muschtarak“ ums Leben. Eine Zahl nannten Behörden und Militärs nicht. ISAF-Soldaten töteten seit Beginn der Operation versehentlich mindestens 15 Zivilisten in Helmand. Fünf weitere Zivilisten starben bei einem Luftschlag in der an Helmand angrenzenden Provinz Kandahar.dpa