Die grenzüberschreitende Kooperationsform ist ein Erfolgsmodell und daher wurde nun die Fortsetzung der Zusammenarbeit in der Terra Raetica besiegelt.<BR /><BR />Die Vinschger und Vinschgerinnen wissen z. B. genau, was sie an Entwicklung und Projekten benötigen – und daher entwerfen sie das Projekt und setzen es dann auch um. Dasselbe gilt für die Partner im Dreiländereck. Wichtig ist, dass viele Akteure mitspielen bei diesen EU- bzw. Interreg/EFRE-geförderten Terra-Raetica-Projekten – Partner aus Tourismus, Sozialem, Landwirtschaft, Handwerk usw. sind mit im Boot. Somit ist die Verwurzelung gegeben, was zu vielen Erfolgen in den vergangenen Jahren geführt hat. Es gibt verschiedene Gremien, die daran mitwirken – darunter der Interreg-Rat, dessen Präsident Andreas Tappeiner ist. Er freute sich am Montag in der Fürstenburg von Burgeis sehr, dass die erfolgreiche Kooperationsschiene fortgesetzt wird und begrüßte viele Partner und Partnerinnen dazu. <BR /><BR />Unter den Gästen waren Landeshauptmann Arno Kompatscher, der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle und der Präsident der Region Engiadina Bassa-Val Müstair, Victor Peer. Sie freuten sich ebenfalls über die vielen Projekte der vergangenen Programmperiode, die umgesetzt werden konnten. Darunter fielen Projekte im Bereich Bildung, Kultur, Natur, Klimawandel, Forschung, Alter, Jugend und vieles mehr. Nur einige Beispiele dieser Terra-Raetica-Beteiligungen der vergangenen Jahre sind „Sonnenstrahl“, das Wiesenbrüter-Projekt, die kleine Sternwarte auf Maseben oder Sanierungen wie jene in der Burgruine Lichtenberg (siehe die digitale Ausgabe).<BR /><BR />89 Kleinprojekte, 18 Mittelprojekte und 5 Großprojekte seien umgesetzt, mehrere Millionen Euro dabei eingesetzt worden. Mit Unterzeichnung der Verlängerung wurde der Startschuss für den Beginn bzw. die Ausschreibung von insgesamt 82 neuen Projekten gesetzt – gefördert mit 4 Millionen Euro aus dem EFRE-Topf. Vertreter der beteiligten Gebiete haben die Urkunde unterschrieben, dann gab es ausführlich Möglichkeit für grenzüberschreitende Gespräche. Die Veranstaltung wurden von der Gruppe „Grenzenlos“ musikalisch begleitet. <BR />