Freitag, 18. August 2017

Terror in Barcelona: Reaktionen aus Südtirol

Südtirols Politiker haben nach der schrecklichen Terrorattacke in Barcelona ihr Mitgefühl ausgedrückt.

Badge Local
Foto: © APA/AFP

„In diesen für Europa dramatischen Stunden drücke ich mein tiefstes Mitgefühl für die Opfer von Barcelona aus“, erklärt etwa der Präsident des Regionalrates Trentino-Südtirol Thomas Widmann am Freitagmorgen.

„Während ich die Entwicklungen dieses schrecklichen Attentats verfolge, komme ich nur zu einen Schluss: Dass es sich um blinde und sinnlose Gewalt handelt, die die gesamte europäische und internationale Einheit gefährdet und die ich zutiefst verurteile.“

„So ein Islam kann und darf in Europa keinen Platz finden“

Auch die Süd-Tiroler Freiheit zeigte sich am Freitag entsetzt von dem Terroranschlag in Barcelona. Sie drückt ihren „Freunden und Verbündeten in Katalonien sowie den Betroffenen und deren Angehörigen die tief empfundene Anteilnahme des Tiroler Volkes aus.“ 

„Die Brutalität, mit der der Islamische Staat eine Blutspur durch Europa zieht und dabei unschuldige Menschen aus dem Leben reißt, ist Ausdruck einer menschenverachtenden Ideologie, die auf Hass und Fanatismus aufbaut. So ein Islam kann und darf in Europa keinen Platz finden und muss mit allen Mitteln bekämpft werden“, so die Süd-Tiroler Freiheit.

Bizzo: „Tiefe Erschütterung über die Anschläge in Barcelona“
Auch der Präsident des Südtiroler Landtages bekundete am Freitag sein aufrichtiges Mitgefühl und schloss sich der internationalen Verurteilung an. „Wir sind bestürzt und schmerzerfüllt“, so Landtagspräsident Bizzo. „Den Familien der Opfer und allen Betroffenen dieses tragischen Anschlags und der darauffolgenden Attacke in Cambrils gilt das Mitgefühl und Beileid des gesamten Südtiroler Landtages. Für solche Gräueltaten gibt es keine Rechtfertigung. Wir schließen uns daher der einstimmigen Verurteilung der internationalen Gemeinschaft an“.

Leiter Reber: „Feige islamistische Terrorakte in Katalonien sind zu verurteilen“

„Diese feige und hinterhältige Mordtat macht fassungslos, sie traf unschuldige Menschen mitten im Leben“, so freiheitliche Parteiobmann Andreas Leiter Reber in einer ersten Reaktion. „Den Opfern und Hinterbliebenen gehört unser ganzes Mitgefühl. Es ist zu hoffen, dass die Sicherheitskräfte mittlerweile alle Täter und die weiteren potenziellen Terroristen ausfindig gemacht haben. Sie sind zusammen mit ihren Hintermänner, die auf perfide Art und Weise Mord- und Terrorakte planen, der gerechten Strafe zuzuführen. Die Sicherheitsbehörden in Europa sind gefordert, endlich die Sicherheit der Bürger bestmöglich zu gewährleisten. Dazu gehört ein effizienter Schutz der EU-Außengrenzen und die Kontrolle der Identität aller Einwanderer, damit kriminelle, terrorverdächtige und generell illegale Einwanderer ausgemacht werden können und eine legale Hilfs- und Asylpolitik möglich gemacht werden kann. Aber auch jeder Einzelne ist gefordert: unsere Lebensweise, unsere Freiheit, unsere christlich-europäische Kultur muss stets hochgehalten werden, gerade in Zeiten des Terrors und der großen Umbrüche. Denn genau diesen Werten gilt der größte Hass dieser menschenverachtenden Terroristen, gleich welcher Couleur.“ 

stol

stol