Dienstag, 03. November 2020

Terror in Wien: Südtirol trauert

Nach dem Terrorakt in Wien ist die Bestürzung auch in Südtirol groß.

. Kerzen und Blumen im Bereich des Tatorts. - Foto: © APA / HELMUT FOHRINGER
Weltweit ist die Trauer nach dem Terroranschlag in Wien (STOL hat berichtet) groß.

Staatspräsidenten aus aller Herren Länder sprachen Österreich ihr Mitgefühl aus (siehe eigenen Bericht).

Auch in Südtirol ist die Bestürzung riesig. Unter anderem meldete sich Landesrat Philipp Achammer in den sozialen Netzwerken zu Wort und betonte: „In diesen Stunden sind wir in Gedanken alle in Wien. Weil die gesamte freie Welt gegen so ein feiges Attentat zusammenstehen muss.“

Die SVP betonte in einer Mitteilung in den sozialen Netzwerken: „Wir sind schockiert und entsetzt über den Anschlag in Wien. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Opfern, Verletzten und ihren Angehörigen“.

Schweigeminute im Landtag

Als Reaktion auf den Terrorakt in Wien wurde zu Beginn der Medienkonferenz nach der Sitzung der Landesregierung am Dienstag mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht. „In dieser schweren Stunde sind wir in Gedanken bei den Menschen in Österreichs Hauptstadt, die von einem heimtückischen Attentat schwer getroffen wurde“, so Landeshauptmann Arno Kompatscher.

„Angriffe durch nichts zu rechtfertigen“

„Angriffe auf unsere Freiheit und Offenheit, denen unschuldige Menschen zum Opfer fallen, sind zutiefst verwerflich und durch nichts zu rechtfertigen“, betonte Kompatscher. „Wir verurteilen jegliche Form von Terrorismus und Gewalt. In solch traurigen Momenten dürfen wir uns nicht verunsichern lassen, sondern müssen stark sein. Den Angehörigen und Opfern gilt unser aufrichtiges Mitgefühl, den Wienerinnen und Wienern unsere Solidarität!“

Zahlreiche weitere Politiker, wie etwa die Südtiroler Landtagsabgeordneten von der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll und seine Parteikollegin Miriam Atz Tammerle, bekundeten ihr Mitgefühl in den sozialen Medien, etwa durch einen Trauerflor.

Fassungslosigkeit und Wut

In einer Presseaussendung zeigt sich die Süd-Tiroler Freiheit schockiert und drückt den Angehörigen der Todesopfer sowie den Verletzten die tief empfundene Solidarität aus. „Das Herz unseres Vaterlandes wurde von islamistischen Terroristen getroffen und unschuldige Menschen brutal ermordet und verletzt“, erklärt die Partei.


Worte des Entsetzens vermögen die Wut und die Fassungslosigkeit nicht zum Ausdruck zu bringen, die viele Menschen in diesen Stunden empfinden, heißt es in der Presseaussendung der Süd-Tiroler Freiheit.

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