Samstag, 16. März 2019

Terrorakt in Neuseeland: Italien verschärft Kontrollen

Nach dem rechtsextremen Anschlag in Christchurch plant Italien stärkere Kontrollen aus Sorge vor Racheaktionen aus fundamentalistischen Kreisen. Anti-Terrorexperten tagten am Samstag im italienischen Innenministerium, um Vorbeugungsmaßnahmen zu besprechen, hieß es in Rom.

Nach dem Terrorakt in Neuseeland will man in Italien auf verstärkte Kontrollen setzen.
Nach dem Terrorakt in Neuseeland will man in Italien auf verstärkte Kontrollen setzen. - Foto: © shutterstock

Die italienische Polizei will verstärkt mit internationalen Sicherheitskräften zur Vorbeugung von Anschlägen zusammenarbeiten. Keine Kontakte gab es zwischen dem Attentäter in Neuseeland und Italien, obwohl auf einem Gewehr der Name des italienischen Rechtsradikalen Luca Traini zu lesen war, verlautete es aus dem Innenministerium in Rom.

Der Rechtsextremist Traini hatte 2018 in Macerata aus rassistischen Motiven auf Einwanderer geschossen. Sechs Menschen wurden dabei verletzt. Traini war im Oktober von einem Schwurgericht in Macerata zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

apa 

stol