„Es beschämt mich, dass unsere Genossenschaft – die in dieser Form in ganz Südtirol und sogar in ganz Italien einzigartig ist – derart mit Füßen getreten wird“, schreibt Piok.<BR /><BR /> „Anstatt stolz darauf zu sein, dass Südtirol eine so besondere Genossenschaft mit einer so langen Tradition hat, geschieht das Gegenteil. Das ist für mich unverständlich“, kritisiert die Obfrau in einer Mitteilung.<BR /><BR />Jede Kugel sei ein Unikat. „Die Grafiken werden individuell ausgearbeitet, von Hand aufgetragen und sorgfältig versiegelt. Eine Serienproduktion – etwa mit nur einem einzigen Wappen – wäre deutlich günstiger gewesen. <BR /><BR />Doch hier geht es um 116 Gemeinden und damit um ebenso viele Einzelstücke“, betont Piok. „Zudem ist das Bemalen eines Wappens auf einer runden, mundgeblasenen Glaskugel wesentlich anspruchsvoller als auf einer flachen Oberfläche. Unsere Kugeln sind echte Handwerksarbeiten – keine Fabrikware.“ Es wäre wünschenswert, wenn das Kunsthandwerk auch einmal in einem positiven Licht dargestellt würde, so Piok.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/landtag-teures-bling-bling-im-hohen-haus" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet</a>, zieren heuer 116 Glaskugeln mit dem Wappen der 116 Gemeinden den Christbaum im Landtag. Kostenpunkt: 15.000 Euro. Nur schlappe 50 Bürgermeister haben sich bislang zur Premiere unterm Weihnachtsbaum angemeldet und im Landtag gehen die Meinungen über das teure Glaskugelspiel auseinander.