„Wenn die Strompreise im April weiterhin so hoch bleiben, dann werden wir erste Maßnahmen andenken“, verspricht Alperia-Generaldirektor <b>Luis Amort</b>. Primär für Haushalte, aber auch für Betriebe. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1297023_image" /></div> <BR /><BR />„Es hängt davon ab, wie es weitergeht – ob das Preisniveau so bleiben wird oder ob der Krieg hoffentlich aufhört und sich der Preis in der Folge normalisiert“, sagt Amort. „Sollte sich der Preis nicht normalisieren, dann werden wir in Absprache mit unseren Hauptgesellschaftern und dem Landeshauptmann wiederum ein Maßnahmenpaket schnüren, wie wir es bereits in der Vergangenheit gemacht haben“, verspricht der Alperia-Generaldirektor. Während der Covid-Zeit und wegen des Ukraine-Krieges habe Alperia immer wieder solche Maßnahmenpakete gewährt. „Damals haben wir mehr als 100 Millionen Euro ausgegeben“, erinnert sich Amort. Dabei müsse man bedenken, dass die Alperia in Südtirol über 250.000 Kunden habe – Private und Unternehmer – und 530.000 seien es insgesamt. <h3> 100 bis 150 Euro mehr für Durchschnitts-Haushalt</h3>Alperia hat eine Simulation vorgenommen: „Wenn der heutige Preisanstieg für ein Jahr so bleiben würde, dann würde dies für einen durchschnittlichen Südtiroler Haushalt Mehrkosten von 100 Euro bis 150 Euro ausmachen“, berichtet Amort.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1297026_image" /></div> <BR /><BR />Ein erstes Entlastungspaket für die Südtiroler könnte dann im Mai ins Auge gefasst werden. Landeshauptmann <b>Arno Kompatscher</b> betont, „dass wir endlich unsere Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern reduzieren – das heißt, noch mehr Mittel in die Energiewende investieren müssen und uns somit unabhängig machen. Damit ist den Menschen, unserer Wirtschaft und den Arbeitnehmern am meisten geholfen. Wenn wir nicht mehr abhängig sind, dann bleiben auch die Preise niedriger für die, die tatsächlich noch darauf angewiesen sind.“<BR /> Amort erinnert daran, dass Alperia vor wenigen Wochen ein Angebot gemacht habe – mit Fixpreisen für fünf Jahre. Dieses Angebot sei sehr gut angenommen worden und werde sehr nachgefragt. „Damit kann sich ein Haushalt absichern und muss keine Angst haben, was in Zukunft passiert“, meint der Generaldirektor.<BR />Amort weist auch darauf hin, dass auf den Rechnungen, die die Kunden in Italien erhalten, weniger als die Hälfte des Betrages wegen der Energie anfällt. „Der Rest sind Steuern, Akzisen, RAI-Gebühr usw. Wir können nur auf die Komponente Energie einwirken“, schränkt Amort ein.