Dienstag, 24. Juli 2018

Tinkhauser: Nicht zu „Kölle“, aber vor Gericht

Nach der medialen Schlammschlacht um die Parteifinanzen wird jetzt bei den Blauen auch vor Gericht abgerechnet. Roland Tinkhauser jedenfalls bereitet eine Verleumdungsklage gegen die freiheitliche Parteispitze vor – um sich ab Herbst aus der Politik zurückzuziehen. Beim „Team Köllensperger“ kandidiert er nicht.

Roland Tinkhauser bereitet eine Verleumdungsklage gegen die freiheitliche Parteispitze vor.
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Roland Tinkhauser bereitet eine Verleumdungsklage gegen die freiheitliche Parteispitze vor.

Am Magdalener Kirchtag ließ sich die freiheitliche Parteispitze inklusive Neuzugang Anna Pitarelli am Freitag mit Durchhalteparolen vom eigenen Filmteam ablichten. Der „vermeintliche Skandal“ um die Rückzahlung von 450.000 Euro seitens der Partei an Ehrenobmann Pius Leitner sei nur kalter Kaffee.

Ein kalter Kaffee allerdings, der doch noch ein heißes Nachspiel nach sich ziehen dürfte. Obwohl er sang- und klanglos von der Landtagsliste gestrichen wurde, ist Roland Tinkhauser derzeit noch immer Mitglied der freiheitlichen Partei. Ein Umstand, der sich wohl ändern dürfte, wenn er seine gestrige Ankündigung umsetzt – und eine Klage gegen Ehrenobmann Pius Leitner, Obmann Andreas Leiter Reber, Parteisekretär Florian Von Ach und den ehemaligen Finanzreferenten der Blauen, Stefan Gutweniger, einreicht.

D/bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol