<b>Von Uwe Schwinghammer</b><BR /><BR /> Gleich vorweg: Der Antrag wurde abgelehnt, die Diskussion ist freilich einmal mehr auf dem Tisch.<BR /><BR />Für den ÖVP-Landtagsabgeordneten Florian Riedl ist die Idee „fachlich falsch und kommt politisch zu einem schlechten Zeitpunkt“.<h3> Warum ein Rütteln an der Geschwindigkeitsbeschränkung gefährlich ist</h3>Zu Wort meldete sich auch Gebi Mair von den Grünen, dessen Kollegin Ingrid Felipe als frühere Verkehrslandesrätin an den Transitmaßnahmen in Nordtirol maßgeblich beteiligt war. <BR /><BR />Er stehe selbstverständlich zum Lufthunderter, sei aber auch für eine Studie, was passieren würde, wenn er wegfiele: „Weil ich davon ausgehe, dass herauskommt, dass es ihn braucht.“ <BR /><BR />Mair wies auch darauf hin, dass angesichts der Rüge durch die EU-Kommission ein Rütteln an der Geschwindigkeitsbeschränkung gefährlich sei: „Dann fliegt uns ein Großteil der andere Maßnahmen nämlich um die Ohren.“ <h3> Es gehe um Daten und Fakten</h3>Er warne auch davor, angesichts des kritischen Blickes der Kommission auf das Bundesland Tirol den Fernpass-Scheiteltunnel zu bauen. Denn dann werde dort das 7,5-Tonnen-Lkw-Limit nicht halten, das im wesentlichen auf einer einzigen Haarnadelkurve beruhe. Mair: „Und eine neue Transitroute ist sicherlich nichts, was wir betreiben sollten.“<BR /><BR />Evelyn Achhorner von den Freiheitlichen beteuerte, dass man nur aktuelle Daten und Fakten fordere, „nicht mehr und nicht weniger“.<BR /><BR />Der aktuelle Verkehrslandesrat René Zumtobel (SPÖ) meinte, dass die Luftwerte ja keine „Blackbox“, sondern bereits bestens dokumentiert seien. <BR /><BR />Er gab sich siegessicher, dass die Nordtiroler Anti-Transitmaßnahmen einer Klage Italiens vor dem EUGH standhalten werden: „Das jetzt war ein Unentschieden, im Rückspiel werden wir gewinnen. Alle unsere Maßnahmen sind bestens begründet und dokumentiert.“<BR />