„Es ist dies ein wichtiges Signal für Italien, aber auch für Südtirol“, so Knoll.Nachdem der Südtiroler Landtag erst unlängst einen Begehrensantrag der Südtiroler Freiheit zur selben Thematik angenommen hatte, ist diesem Beispiel nun auch der Landtag im Bundesland Tirol gefolgt „und hat somit unter Beweis gestellt, dass das Thema Südtirol in Österreich wieder zusehends an Bedeutung gewinnt“, betont der Landtagsabgeordnete. Neben der Forderung nach Begnadigung aus Südtirol, sehe sich Italien nun auch mit derselben Forderung aus Österreich konfrontiert und werde diese daher nicht mehr so einfach ignorieren können.„Dass ausgerechnet die Grünen im Tiroler Landtag gegen die Begnadigung gestimmt haben, die sonst auf der ganzen Welt für Menschenrechte und faire Prozesse eintreten, ist unverständlich“, kritisiert Knoll. Vor allem aber ihre Begründung, dass die Freiheitskämpfer angeblich wegen Mordes verurteilt worden seien, zeige deutlich, wie wenig manche Politiker über das Thema wisse.„Die Pusterer-Buam wurden wegen des ihnen zur Last gelegten Mordes am Carabiniere Vittorio Tiralongo nämlich nie verurteilt. In anderen Anklagepunkten wurden die Freiheitskämpfer von österreichischen Gerichten sogar freigesprochen“, erklärt Knoll.