Montag, 26. Februar 2018

Tiroler Landtagswahlen: Reaktionen aus Südtirol

In Nord- und Osttirol ist am Sonntag ein neuer Landtag gewählt worden: Als Sieger gingen die ÖVP und die FPÖ hervor. Landeshauptmann Günther Platter wurde mit 44,26 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Südtirols Parteien äußerten sich zum Ergebnis.

Bundeskanzler Sebastian Kurz und Tirols Landeshauptmann Günther Platter nach dem Wahlsieg.
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Bundeskanzler Sebastian Kurz und Tirols Landeshauptmann Günther Platter nach dem Wahlsieg. - Foto: © APA

Landeshauptmann Arno Kompatscher gratulierte seinem Amtskollegen persönlich bei einem Kurzbesuch in Innsbruck: Es sei schön, die guten nachbarschaftlichen Beziehungen mit Günther Platter fortführen und im Rahmen der Europaregion noch ausbauen zu können, erklärte Kompatscher.

Die Südtiroler Volkspartei

Der Obmann der Südtiroler Volkspartei (SVP), Philipp Achammer, gratuliert im Namen seiner Partei der Tiroler Volkspartei mit Landeshauptmann Günther Platter. „Die Tiroler Volkspartei mit Günther Platter an der Spitze hat in den vergangenen Jahren mit einer konsequenten und sachbezogenen Politik überzeugt – dies ist von den Tirolerinnen und Tirolern heute auch völlig zurecht belohnt worden!“ Er kündigte an, dass die SVP auch auf Parteiebene den regelmäßigen Austausch mit der Tiroler Volkspartei fortsetzen wolle.

Die Süd-Tiroler Freiheit

Auch die Süd-Tiroler Freiheit sieht die Entwicklung im Bundesland Tirol positiv. Landtagsabgeordneter Sven Knoll sieht in der Wahlentscheidung gute Chancen in Hinblick auf die doppelte Staatsbürgerschaft. Die Süd-Tiroler Freiheit wolle Kontakt mit denen im Landtag vertretenen Parteien aufnehmen, um die Zusammenarbeit zwischen Nord-, Ost- und Südtirol zu stärken.

Die Freiheitlichen

Auch die Freiheitlichen gratulierten der FPÖ zum Wahlergebnis: Landesparteiobmann Andreas Leiter Reber erklärte, dies sei das Ergebnis hervorragender Arbeit der vergangenen Jahre und die freiheitlichen Themen nähmen in der politischen Landschaft einen wichtigen Platz ein. Die Partei will auch künftig auf die Verbundenheit der freiheitlichen Parteien des Bundeslandes Tirol bauen.

Die Bürger Union

Die Bürger Union mit dem Landtagsabgeordneten Andreas Pöder warnte nach dem Wahlergebnis: „Südtirols Opposition hat in Teilen in dieser Legislaturperiode weiß Gott nicht durch Megaarbeit und Machtkontrolle geglänzt. Wenn bei einer weitaus aktiveren Opposition in Nordtirol die Regierungspartei ÖVP auch noch deutlich an Stimmen zulegt, dann droht uns auch in Südtirol bei teilweiser Kuschelopposition ein ordentliches schwarzes Schreckgespenst.“ Er wertete das Ergebnis als Warnsignal für die Südtiroler Landtagswahlen im Herbst.

stol

 

 

stol