Mittwoch, 22. Februar 2017

Toponomastik: Kompromiss einstimmig genehmigt

„Es grenzt fast an ein Wunder“, sagen Karl Zeller und Francesco Palermo. Nachdem es bis zuletzt nach einem Scheitern aussah, hat sich die Sechserkommission am Mittwochnachmittag in Rom doch noch auf eine neue Durchführungsbestimmung zur Toponomastik geeinigt.

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Foto: © D

Demnach soll es künftig vom Gebrauch abhängen, ob ein Flurname einsprach deutsch oder zweisprachig deutsch/italienisch geführt wird. Diesen Gebrauch stellt eine Kommission aus Wissenschaftlern fest.

Eine Lösung wurde auch für die Namenslisten gefunden, die der Norm als Anhang beigelegt werden. „Mit dieser Norm wird erstmals das Prinzip durchbrochen, dass Zweisprachigkeit bei den Ortsnamen zwangsläufig bedeutet, dass jeder Bach, Hügel oder Berg zwei Namen haben muss“, betonen Zeller und Dieter Steger. 

bv/D

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der Donnerstag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol