Erstmals führte der neue Landeskommandant Elmar Thaler die Sitzung des fünfzigköpfigen Parlaments der Schützen. Auch der Landeskommandant der Nord- und Osttiroler Schützen, Major Fritz Tiefenthaler, war mit einer Vertretung seiner Bundesleitung anwesend. Der Bundesausschuss beschloss, vor allem bei den heißen Eisen faschistische Relikte und Toponomastik als Schützenbund künftig nicht weiter schweigen zu wollen, hieß es in einer Aussendung. Dabei gerieten besonders die „Privatverhandlungen“ Südtiroler Landeshauptmannes mit Regionenminister Raffaele Fitto in Kritik.Welche Aktionen dazu geplant werden und ob es zu einem weiteren Protestmarsch komme oder nicht, ließ der Bundesausschuss noch offen.Bei der Sitzung wurde den Delegierten außerdem eine Statutenvorlage zum geplanten gemeinsamen Schützenbund verteilt und darüber diskutiert.