Gestoppt wird dabei nur der Verkehr auf der Nordspur in Sterzing, nicht jedoch der Verkehr auf der Südspur. Die Fahrzeuge werden dann abgeleitet. Autobahnpräsident Reichhalter listet eine Reihe von nützlichen Ratschlägen für die Südtiroler für diesen Tag auf.<BR /><BR />Am Samstag, 30. Mai, wird es wegen einer Demonstration in Matrei gegen die massive Verkehrsbelastung eine Totalsperre der Brennerautobahn zwischen 11 Uhr und 19 Uhr geben. Die Sperre gilt zwischen der Mautstelle Schönberg und dem Brenner in beiden Fahrtrichtungen. <BR /><BR />„Die Autofahrer acht Stunden lang im Stau stehen zu lassen, ist nicht möglich“, betont Reichhalter. „Unser Ziel ist es deshalb, den Verkehr immer flüssig zu halten.“ Auf der Brennerautobahn wird es möglich sein, auf der Nordspur bis Sterzing zu fahren – spätestens dort ist aber voraussichtlich bereits ab 10 Uhr in Richtung Norden Endstation. <h3> <h3> Verkehr könnte bereits in Vahrn abgeleitet werden</h3> </h3>Wird der Stau bei der Mautstation in Sterzing zu lang, so wird der Verkehr bereits in Vahrn von der Verkehrspolizei abgeleitet. Entsteht dann dort ein großer Stau, so erfolgt die Ableitung des Verkehrs entsprechend in Klausen und so weiter in Richtung Süden. Die A22-Einfahrt in Richtung Norden ist während der Sperre nicht nur in Sterzing sondern voraussichtlich auch schon in Vahrn/Brixen und Klausen geschlossen. <BR /><BR />Der Autobahnpräsident geht davon aus, dass viele Verkehrsteilnehmer, die am 30. Mai in Vahrn ausfahren, es dann übers Pustertal versuchen werden und viele, die bereits in Bozen die Autobahn verlassen, dann in Richtung Vinschgau weiterfahren werden.<h3> Lkw-Verbot auf A22, Landes- und Staatsstraßen</h3>Entschieden ist bereits, dass es am 30. Mai ab 7 Uhr ein absolutes Lkw-Fahrverbot geben soll – auf der Brennerautobahn, auf Staatsstraßen und Landesstraßen im Vinschgau und im Pustertal, sagt Reichhalter. <BR /><BR />Über die Totalblockade auf dem Brenner sollen möglichst viele Touristen in Italien informiert werden – über ihre Hotels. Da sind die Touristiker-Verbände gefordert. <h3> Personal wird stark aufgestockt</h3>Bei der Brennerautobahn AG wird am 30. Mai drei Mal so viel Personal wie an einem „normalen“ Tag zum Einsatz kommen. „Die Mitarbeiter sind in Voralarm-Stimmung“, sagt Reichhalter. „Alle Mautstationen werden personell stärker besetzt. Alle Hilfsfahrzeuge werden stark bemannt und unterwegs sein, damit nicht zusätzliche Probleme auftauchen. Bei Unfällen gilt es, schnell zu reagieren“, erklärt der Autobahnpräsident. <BR /><BR />Bei der Mautstation in Sterzing werden wesentlich mehr viele Ausfahrten zur Verfügung stehen. Auch bei den automatischen Kassen und bei der Telepass-Spur wird Personal eingesetzt, sodass möglichst viele Verkehrsteilnehmer abgearbeitet werden können – so wie bei den anderen Mautstationen auch. Helfer des Weißen und Roten Kreuzes werden mit Motorrädern und Notfallkoffern laufend unterwegs sein, und Verkehrsteilnehmer bei Bedarf auch mit Getränken usw. versorgen. <h3> Finanzielle Einbußen für Brennerautobahn AG</h3>Der 30. Mai wird für die Brennerautobahn AG auf jeden Fall eine teure Angelegenheit: Rechnet man entgangene Mauteinnahmen und Kosten für diesen Tag zusammen, wird man wohl auf weit über eine Million Euro kommen. <h3> Das rät A22-Präsident Reichhalter den Südtirolern</h3>Präsident Reichhalter rät allen Südtirolern, sich bereits ab Freitag, 29. Mai, sowie am darauffolgenden Sonntag, 31. Mai, genau über die Verkehrssituation zu informieren, da Verkehrsverlagerungen vor oder nach dem Sperrtag eintreten können. <BR /><BR />Weiters sollte man vor allem am Samstag, 30. Mai, während des gesamten Tages die Verkehrsmeldungen aufmerksam verfolgen. Nach Möglichkeit sollte man auf den Zug umsteigen. <BR /><BR />Wer doch mit dem Fahrzeug unterwegs ist, sollte unbedingt Wasser und Essen mitführen sowie den Anweisungen der Ordnungshüter Folge leisten. Allen Bekannten, Freunden aber auch Gästen sollte man dasselbe raten.