Was die Gemeindeverwaltung für Maßnahmen setzt, lesen Sie auf s+.<BR /><BR />Aus den beiden Quellen bei der Streitweider Alm, die Schenna mit Trinkwasser versorgen, sprudeln normalerweise 40 Sekundenliter plus Überlauf-Wasser. „Seit einer Woche haben wir einen Rückgang auf 32 bis 35 Sekundenliter bemerkt und ziehen vorsichtshalber die Handbremse. Kritisch wird es ab 25 Sekundenliter“, sagt der Gemeindereferent Hans Pircher. <h3> 3000 Einheimische und 5000 Urlauber</h3>In Schenna müssen derzeit rund 3000 Einheimische und rund 5000 Gäste mit Trinkwasser versorgt werden. „Weil es in den letzten Tagen 18 Liter je Quadratmeter geregnet hat, mussten die Gärten, die sonst mit Trinkwasser bewässert werden, nicht gegossen werden. Da merkt man sofort, dass sich die Wasserspeicher erholen“, sagt Pircher, der auch darauf hinweist, dass die Landwirtschaft nur Oberflächenwasser nutzt – also kein Trinkwasser verbraucht.<BR /><BR /><embed id="dtext86-55055669_quote" /><BR /><BR /> Pircher verweist auf den Landeswetterdienst, der weitere Hitzewochen prognostiziert. „Nach den Auswirkungen der letzten Hitzewoche empfehlen wir ab sofort, die Bewässerungsanlagen für Gärten, die mit Trinkwasser gespeist werden, hauptsächlich ab Mitternacht bis 4 Uhr morgens einzuschalten, unnötigen Wasserverbrauch wie Terrassen reinigen und Autowaschen bleiben zu lassen. Wenn wir alle Rücksicht aufeinander nehmen, dann lässt sich hier merklich Wasser sparen“, sagt Pircher.<BR /><BR /> Er geht aber dennoch davon aus, dass im Sommer noch die Pumpe angeworfen werden muss, um Wasser aus dem „Ziggl“-Brunnen beim Fußballplatz in der Lazag nach Schenna zu pumpen.