Dienstag, 24. September 2019

Trump droht Iran mit weiterer Verschärfung der Sanktionen

US-Präsident Donald Trump hat den Iran in seiner UNO-Rede scharf angegriffen und mit einer weiteren Verschärfung der Sanktionen gedroht, sollte er sein „bedrohliches Verhalten” nicht ändern.

Trump stellte weitere Sanktionen gegen den Iran in den Raum Foto: APA (AFP)
Trump stellte weitere Sanktionen gegen den Iran in den Raum Foto: APA (AFP)

Kein Land sollte „Irans Blutdurst” finanzieren, warnte Trump am Dienstag bei dem Auftritt vor der UNO-Vollversammlung in New York. Zugleich signalisierte der US-Präsident aber auch Gesprächsbereitschaft.

„Solange der Iran sein bedrohliches Verhalten fortsetzt, werden die Sanktionen nicht aufgehoben. Sie werden verschärft“, sagte Trump. Im Versuch, sich von den Sanktionen zu befreien, habe der Iran seine „gewaltsame und unprovozierte Aggression” verschärft. Nach den Angriffen auf zwei Ölanlagen in Saudi-Arabien hätten die USA „Sanktionen des höchsten Niveaus” gegen die iranische Zentralbank verhängt, sagte der US-Präsident.

USA beschuldigen Iran

Die USA haben den Iran für die Angriffe auf die Anlagen von Churais und Abkaik am 14. September verantwortlich gemacht, zu denen sich die jemenitischen Houthi-Rebellen bekannt hatten. Am Montag wiesen auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien Teheran die Verantwortung zu, da es „keine andere plausible Erklärung” gebe. Teheran, das jede Verwicklung in die Angriffe bestreitet, wies diese Argumentation als „lächerlich” zurück.

In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung warf Trump der iranischen Führung vor, ihr Volk auszubeuten und „monströsen Antisemitismus” zu propagieren. „Es ist wie ein bösartiger Tumor, der beseitigt werden muss”, sagte er. Nach 40 Jahren des Scheiterns sei es an der Zeit, dass die iranische Führung sich darauf konzentriere, ihr eigenes Land aufzubauen.

apa/dpa

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stol