Trump soll Medienberichten zufolge den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu aufgefordert haben, auf Gegenangriffe zu verzichten. Seit der Nacht fliegt Israel nun aber Angriffe auf Ziele im Iran und greift auch weiter im Libanon an.<BR /><BR />Die iranische Führung bezweifelte indes, dass Israel seine Gegenangriffe nicht mit den USA abstimmt. Niemand glaube, dass Israel solche Angriffe ohne Koordination mit den Vereinigten Staaten durchführen könne, sagte Außenamtssprecher Esmail Baghaei zu Reportern. Das schüre das Misstrauen in den Verhandlungen mit den USA.<BR /><BR />Trump hoffte bis zuletzt und nach wie vor auf ein Abkommen mit dem Iran zur Beendigung des Krieges. Bis zu den neuen Angriffen seien Nachrichten zwischen Washington und Teheran ausgetauscht worden, sagte Baghaei weiter. Ob weiterhin Kontakte bestehen, bestätigte er nicht.<BR /><BR />Israels Armee stellt sich indes erneut auf einen mindestens mehrtägigen Konflikt mit dem Iran ein. Sie sei zugleich auch auf einen längeren Krieg vorbereitet, wie es aus israelischen Militärkreisen hieß. Den Angaben zufolge arbeitet das Land mit den USA bei der Abwehr des iranischen Raketenbeschusses zusammen, die Angriffe auf Ziele im Iran führe Israels Armee jedoch alleine aus.<BR /><BR />Weiter hieß es, Israels Luftwaffe habe bisher neun Luftverteidigungs- und Radarsysteme sowie eine petrochemische Anlage im Iran ins Visier genommen. Dort sollen laut Armee Materialien für die Herstellung von Raketen produziert worden sein. Der Iran wiederum habe seit Sonntagabend bisher mehr als 20 ballistische Raketen Richtung Israel gefeuert, hieß es aus israelischen Armeekreisen weiter.