<BR />Die Rechtsaußenpolitikerin galt lange Zeit als eine der Politikerinnen, die eine guten Draht zu Trump hatten. Italien wie auch andere europäische NATO-Partner weigern sich, die USA im Krieg gegen den Iran zu unterstützen.<BR /><BR />Trump hatte die NATO-Partner dafür scharf kritisiert, die westliche Militärallianz als „Papiertiger“ bezeichnet und gedroht, nach dem Ende des Krieges die Mitgliedschaft der USA in der NATO zu überdenken. Die NATO-Partner pochen darauf, dass der von den USA und Israel am 28. Februar begonnene Krieg keinen Bündnisfall darstelle, der ein Eintreten in den Konflikt erforderlich mache.<h3> Außenminister Tajani verteidigt Meloni</h3>Die italienische Regierung betonte, dass Italien ein „aufrichtiger Befürworter der Einheit des Westens“ bleibe. „Wir bleiben verlässliche Verbündete der Vereinigten Staaten, doch diese Einheit wird durch Loyalität, Respekt und gegenseitige Offenheit aufgebaut. Wir sind es gewohnt zu sagen, was wir denken, denn das tun ernsthafte Menschen. Bis heute hielt Präsident Trump Giorgia Meloni für eine mutige Person.<BR /><BR /> Damit lag er nicht falsch, denn sie ist eine Frau, die niemals darauf verzichtet, zu sagen, was sie denkt. Und über Papst Leo XIV. hat sie genau das gesagt, was wir alle als italienische Bürger denken. Die Ministerpräsidentin und die Regierung verteidigen und werden stets ausschließlich die Interessen Italiens verteidigen“, schrieb Vizepremier und Außenminister Antonio Tajani auf X.<BR /><BR />Der italienische Senatspräsident Ignazio Larussa zeigte Verständnis mit Melonis Haltung. „Wenn jemand glauben sollte, dass die Ministerpräsidentin Italiens jemals direkte Angriffe auf den Heiligen Vater als akzeptabel ansehen könnte, dann kennt er Italien nicht und versteht auch nicht, was das Verhältnis zwischen Italien und dem Papst bedeutet“, so Senatspräsident Ignazio La Russa.<BR /><BR /> „Präsident Trump hat seine eigene Einschätzung; wir werden weiterhin Freunde der USA in allen Fragen bleiben, in denen wir übereinstimmen. Wenn wir nicht einverstanden sind, haben wir jedoch die Pflicht, das zu sagen“, so Larussa, ein Vertrauensmann Melonis.