Der Abzug dürfte „in den kommenden sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein“, erklärte Pentagon-Sprecher Sean Parnell am Freitag (Ortszeit). Die US-Entscheidung zum Abzug aus Deutschland folge „auf eine gründliche Überprüfung der Truppenpräsenz des US-Verteidigungsministeriums in Europa“.<BR /><BR />Außer Deutschland hatte Trump auch Spanien und Italien mit einem Abzug von US-Truppen gedroht. „Italien war uns überhaupt keine Hilfe, und Spanien war schrecklich, absolut schrecklich“, fügte er mit Blick auf die von ihm erhoffte Unterstützung von Verbündeten im Iran-Krieg hinzu.<BR /><BR />Die USA und Israel hatten Ende Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Teheran reagierte darauf mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Teheran sperrt zudem die Straße von Hormuz, während die USA iranische Häfen blockieren.<BR /><BR />Nach offiziellen Angaben waren Ende Dezember gut 36.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert - mehr als in jedem anderen europäischen Land. Das deutsche Verteidigungsministerium sprach am Samstag von „insgesamt fast 40.000“ US-Soldaten, die „aktuell“ in Deutschland stationiert seien. Insgesamt unterhält die US-Armee rund 20 Einrichtungen in Deutschland, vor allem im Süden und Südwesten.