Zugleich erneuerte Trump sein Versprechen, jedem erwachsenen US-Staatsbürger 5.000 Dollar (knapp 4.500 Euro) zu zahlen, falls seine Republikaner bei der Wahl am Dienstag die Mehrheit in beiden Kongresskammern verteidigen. Experten bezweifeln allerdings, dass der Präsident eine solche Auszahlung rechtlich durchsetzen könnte.<BR /><BR />Zuvor hatte sich Trump im Weißen Haus verhaltener zu den Wahlchancen seiner Partei geäußert. „Ich glaube, wir haben eine Chance, gut abzuschneiden. Vielleicht sogar sehr gut“, sagte er. Zugleich räumte er ein, dass die Partei des amtierenden Präsidenten bei den Zwischenwahlen üblicherweise Verluste hinnehmen müsse.<h3> Trumps Wahlkampfkalender sorgt für Wirbel</h3>Für Wirbel hatte zuletzt Trumps Wahlkampfkalender gesorgt. Am Donnerstag waren zwei geplante Auftritte in den Staaten Kansas und Iowa abgesagt worden. Einen Tag später wurden sie für Sonntag wieder angesetzt. Beide Staaten hatte Trump 2024 deutlich gewonnen, nun sind sie für seine Partei überraschend umkämpft. Trump begründete die Kehrtwende damit, dass sich Republikaner vor Ort einen persönlichen Auftritt statt einer virtuellen Kundgebung gewünscht hätten.<BR /><BR />Bei der Wahl am Dienstag werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Senatssitze neu vergeben. Die Demokraten wollen den Republikanern mindestens eine der beiden Kongresskammern abnehmen, um Trumps Handlungsspielraum einzuschränken. Gestiegene Lebenshaltungskosten und der Iran-Krieg belasten die Partei des Präsidenten. Bis Freitag hatten bereits 47,9 Millionen Menschen vorzeitig abgestimmt - ein Rekord.