Dies teilte sein Büro am Freitag mit. Russland begrüßt die Protokolle, mit deren Unterzeichung die beiden Länder wieder diplomatische Beziehungen aufnehmen wollen. „Das ist ein erster und sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung", hatte Außenministeriumssprecher Andrej Nesterenko am Donnerstag erklärt.Clintons Stellvertreter Philip Gordon hatte gleichentags in Washington angekündigt, Clinton „fährt dorthin, um ihre Unterstützung für diesen aus unserer Sicht historischen Schritt zur Normalisierung ihrer Beziehungen zu zeigen".Details der Zeremonie wurden zunächst nicht genannt. Die Schweiz als Vermittlerin zwischen den beiden Staaten bestätigte das Treffen auf Anfrage auch am Freitag nicht. Noch fehlt die Zusage aus Armenien.Ankara und Eriwan hatten sich auf ein entsprechendes Dokument geeinigt. Es zielt unter anderem darauf ab, dass beide Seiten politisch, wirtschaftlich und bei der Energieversorgung zusammenzuarbeiten und dazu auch die gemeinsame Grenze zu öffnen.Türkische Kommentatoren werteten den Schritt bereits am Tag vor der erwarteten Unterzeichnung als „historisch". Allerdings müssen die Parlamente das Abkommen noch ratifizieren.Die Türkei und Armenien hatten ihre Beziehungen 1993 wegen des Konflikts zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach abgebrochen. In diesem Territorialstreit hatte sich die Türkei auf die Seite Aserbaidschans gestellt. Einen weiteren Streitpunkt zwischen der Türkei und Armenien bildet die Anerkennung der Massaker an Armeniern 1915 im Osmanischen Reich.Armenien verlangt von der Türkei die Anerkennung der Gewalttaten als Völkermord. Bei den Massakern sollen nach Schätzungen bis zu 1,8 Millionen Armenier ums Leben gekommen sein. Die Türkei geht dagegen von etwa 200.000 Toten aus und weist den Vorwurf des Völkermords zurück.apa/dpa