Um die Gunst der Wähler bewerben sich 15 Parteien und 203 unabhängige Kandidaten. Ein dritter Sieg in Folge der islamisch-konservativen Partei AKP von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gilt als sicher.Ob die AKP aber eine für die Änderung der Verfassung wichtige Zweidrittelmehrheit erzielen kann, hängt auch von der Gesamtzahl der künftig im Parlament vertretenen Parteien ab. In der Türkei gibt es eine Zehnprozenthürde, an der die nationalistische Partei MHP scheitern könnte.Die Politiker der Kurdenpartei BDP treten als unabhängige Kandidaten an, um diese Hürde zu umgehen. Größte Oppositionskraft ist die Republikanische Volkspartei CHP, die unter ihrem neuen Vorsitzenden Kemal Kilicdaroglu auf Zuwächse hoffen kann.dpa