Dienstag, 06. März 2018

Uferpflege im Vinschgau und Passeier

An verschiedenen Ufern des Vinschgau und Passeiertals werden derzeit von der Landesagentur Uferpflegemaßnahmen durchgeführt.

Die Uferpflege soll bis Ostern abgeschlossen sein. - Foto: lpa
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Die Uferpflege soll bis Ostern abgeschlossen sein. - Foto: lpa

Im Rahmen festgelegter Pflegearbeiten werden entlang der Fluss- und Bachufer zu hohe Bäume abgeholzt, zu dichter Pflanzenbewuchs durchforstet oder entfernt. Im Einsatz sind die Arbeiter des Amtes für Wildbach- und Lawinenverbauung West der Agentur für Bevölkerungsschutz.

Die aufgekommene Ufervegetation stellt oft ein Hindernis für den Abfluss bei Hochwasser dar. Umgerissene und mitgeschwemmte Bäume können bei Brücken oder Engstellen den Fluss rückstauen und das Umland überfluten", erklärt der Direktor der Agentur, Rudolf Pollinger. Um dieses Problem zu lösen, müssen vor allem im Niedrig- und Mittelwasserbereich größere Gehölze entfernt werden; dünne und flexible Gehölze hingegen sowie Sträucher können belassen werden, da sie keine Gefahr darstellen.

Auch die Ufervegetation wird verjüngt: Gerade bei alten Weidenbeständen muss die Ufervegetation abschnittsweise auf den Stock gesetzt werden, um zu verhindern, dass Weiden nicht durch Überalterung absterben, erklärt Julius Staffler vom Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West. 

In manchen Fällen ist die Schlägerung von Bäumen auch notwendig, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, wie etwa entlang der Radwege, wo morsche Baumteile eine Gefahr für die Radfahrer darstellen können.

Die Arbeiten sollen bis Ende des Monats oder nach Ostern abgeschlossen sein.

lpa/stol

stol