„Der Sonderfonds ist künftig gänzlich abzuschaffen, da es sich dabei um einen reinen Geldverteilungsfonds nach Gutdünken und Belieben des Landeshauptmannes handelt“, so die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair.Der Vorschlag der Freiheitlichen: „Künftig soll es lediglich einen Repräsentationsfonds für die Landesregierung geben, die Höhe ist vom Landtag zu beschließen und die Mittel sind jährlich durch das Finanzgesetz bereitzustellen und der Inflation anzupassen. Wir Freiheitlichen schlagen die Summe von 250.000 Euro für die gesamte Regierung vor.“Es müsse von vornherein festgeschrieben werden, dass absolute Transparenz im Umgang mit Steuergeldern herrschen muss, alle Ausgaben seien zu belegen. Ähnliches gelte für das Landtagspräsidium: „Wir denken, dass 50.000 Euro völlig ausreichen müssten und nur der Präsident bzw. die Präsidentin den Fonds verwalten darf“, so Mair.Jeder verstehe, dass ein Landeshauptmann repräsentieren und bestimmte Pflichten im Interesse des Landes erfüllen müsse. „Das soll er auch ohne Schwierigkeiten tun können, allerdings schadet es auch dabei nicht, mit Buffets, Empfängen usw. sparsamer umzugehen.“Grundsätzlich müsse man von Politikern erwarten können, dass sie mit gutem Beispiel vorangehen.„Die Diskussionen der letzten Wochen haben ganz klar gezeigt, dass Südtirol auch in dieser Hinsicht moralisch zu erneuern ist“, schreibt Mair.