Es ist Sonntag, der 7. März 2027. Eine rege Diskussion gab es über die Für und Wider von Gratis-Strom für die Ultner.<BR /><BR />Zwei Daten, der 28. Februar und der 7. März 2027, standen zur Debatte. Der Ultner Gemeinderat hat sich für den 7. März 2027 ausgesprochen. Die Frage werde klar und einfach formuliert sein, kündigt Bürgermeister Stefan Schwarz an und in etwa so lauten: „Sind Sie für oder gegen ein Pumpspeicherkraftwerk?“ Zur Teilnahme an der Volksbefragung sind alle Wahlberechtigten ab 18 Jahren mit Wohnsitz in der Gemeinde Ulten zugelassen.<BR /><BR />Um die Bevölkerung auf die Volksbefragung vorzubereiten, wird rechtzeitig eine Informationsbroschüre an alle Haushalte verschickt. Zudem plant die Gemeindeverwaltung Informationsveranstaltungen in allen Ortsteilen der Gemeinde Ulten.<BR /><BR />Eine lange und sehr rege Diskussion entspann sich in der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend über einen Teil des Angebotes von Alperia: Die Ultner sollten 1.500 Kilowattstunden (diese Zahl kann sich auch noch ändern) Strom pro Jahr gratis nutzen können. Die Befürworter im Gemeinderat argumentierten, dass dies angemessen sei, weil die Ultner noch nie etwas für den bei ihnen produzierten Strom bekommen hätten, obwohl sie sehr darunter gelitten hätten. <BR /><BR /><embed id="dtext86-76301761_quote" /><BR /><BR />Die Gegner dieses Angebots von Alperia wünschten sich, dass das Geld an die Gemeinde Ulten gehen solle, weil sie unter anderem befürchten, dass Gratis-Strom für die Bevölkerung das Abstimmungsverhalten bei der Volksbefragung beeinflussen könnte. Ein Teil der Gemeinderäte kann beiden Argumenten etwas abgewinnen. Zu einer Einigung kam es nicht. „Das wird bei uns Diskussionspunkt bleiben“, stellt der Bürgermeister fest. „Entscheiden muss letztlich Alperia, was Ulten angeboten wird.“