Dienstag, 09. Juni 2020

UN-Chef: Mitarbeiter sollen bei Rassismus nicht unparteiisch sein

Mitarbeiter der Vereinten Nationen dürfen als Privatpersonen ausdrücklich an Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Rassismus teilnehmen.

Im privaten Umfeld sei der persönliche Einsatz für ziviles Engagement aber ausdrücklich möglich. (Symbolbild)
Im privaten Umfeld sei der persönliche Einsatz für ziviles Engagement aber ausdrücklich möglich. (Symbolbild) - Foto: © ANSA / Matteo Corner
Die Ethikregeln der UN würden zwar im Dienst für die Vertreter einer internationalen Institution Ausgeglichenheit und Vorsicht vorschreiben, erklärte UN-Generalsekretär António Guterres am Dienstag in New York.

Im privaten Umfeld sei der persönliche Einsatz für ziviles Engagement aber ausdrücklich möglich. „Die Regeln sind in keinster Weise ein Hinweis darauf, dass Mitarbeiter im Angesicht von Rassismus neutral oder unparteiisch bleiben sollen“, erklärte er weiter.

Rassismus verstoße gegen die UN-Charta und zerstöre die Grundwerte des Staatenbundes, ergänzte Guterres nach einer Videokonferenz mit Mitarbeitern.

dpa