Sonntag, 15. Dezember 2019

UN-Konferenz verschiebt Debatte rund um den Klimaschutz

Bei der UN-Klimakonferenz ist eine Einigung auf Regeln für einen internationalen Handel mit Klimaschutz-Gutschriften gescheitert.

Wenig Konkretes bei der Klimakonferenz in Madrid. - Foto: © APA (AFP) / OSCAR DEL POZO

Die knapp 200 Staaten verschoben am Sonntag in Madrid die Debatte aufs kommende Jahr. Eines ihrer Hauptziele für die Konferenz haben sie damit nicht erfüllt. Der Handel wird als wichtig angesehen, weil Staaten damit einen Teil ihrer Treibhausgas-Minderung auch im Ausland erbringen können. Das soll dazu führen, dass global insgesamt schneller Treibhausgase eingespart werden.

Es gab allerdings bis zuletzt heftigen Streit um Regeln dafür, wie genau die Anrechnung funktionieren soll, damit sie den Klimaschutz auch wirklich stärkt. Die Position vieler Staaten – darunter Deutschland – war, lieber keinen Kompromiss zu machen als einen schlechten.

dpa