„Wir sind sehr bemüht, diese Angaben zu überprüfen, waren dazu aber bisher nicht in der Lage“, sagte der Sprecher des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte (OHCHR), Rupert Colville, am Freitag in Genf der Nachrichtenagentur dpa.Neben Hinweisen auf verschiedene brutale Verbrechen in Baba Amro gebe es einen Bericht über eine Massenexekution am Donnerstag, der 17 Menschen zum Opfer gefallen sein sollen.„Wir sind durch solche Angaben sehr beunruhigt, auch wenn wir sie im Moment nicht verifizieren können“, sagte Colville. „Es darf Racheakte wie Exekutionen, Folter oder willkürliche Verhaftungen nicht geben.“Das Hochkommissariat für Menschenrechte appelliere an die syrischen Behörden, sofort sicherzustellen, dass keine derartigen Verbrechen verübt werden, sagte Colville.Das Viertel Baba Amro in der Stadt Homs war in den vergangenen Wochen von Kämpfern der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) gehalten worden, die sich nach eigenen Angaben vom Donnerstag „aus taktischen Gründen“ vor den anrückenden Regierungstruppen zurückzogen.dpa