„Es ist viel besser gelaufen als wahrscheinlich viele in der internationalen Gemeinschaft vorher gedacht haben“, sagte der per Video aus Tripolis zugeschaltete Martin am Montag vor Journalisten in New York.Das sei ein herausragender Erfolg und ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg zu einem demokratischen Wandel in Libyen. Trotz eines engen Zeitplans und wenig Mitarbeitern hätten die lokalen Organisatoren die Wahl effizient geplant und durchgeführt.„Die Wahlkommission hat mit nichts angefangen, weder mit Material noch mit Erfahrung.“ Bei einigen Wahllokalen hätte sich die Öffnung am Morgen des Wahltags leicht verzögert, dafür seien sie aber am Abend länger geöffnet geblieben.Direkt nach der Schließung seien die Stimmzettel ausgezählt und einige Ergebnisse sofort veröffentlicht worden. Die Sicherung einiger Wahllokale hätten die Libyer spontan selbst in die Hand genommen.Auch mehr als 10 000 lokale Wahlbeobachter seien im Einsatz gewesen. „Die Stimmung in Libyen ist sehr positiv. Die Menschen sind enorm stolz, dass sie endlich wieder wählen konnten“, sagte Martin.Bis zu den endgültigen Ergebnissen könne aber auch aufgrund eines komplizierten Wahlsystems noch einige Zeit vergehen.apa/dpa