Samstag, 10. Juli 2021

Ungarische Delegation wegen Minderheitenschutz in Südtirol

Eine Gruppe von Politikern und Diplomaten unter der Leitung des Staatssekretärs für ungarische Gemeinden im Ausland hält sich derzeit in der Region auf, um sich über Minderheitenschutz zu informieren.

Bozens Vizebürgermeister Luis Walcher, Bürgermeister Renzo Caramaschi und Regionalratspräsident Josef Noggler mit der ungarischen Delegation.
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Bozens Vizebürgermeister Luis Walcher, Bürgermeister Renzo Caramaschi und Regionalratspräsident Josef Noggler mit der ungarischen Delegation. - Foto: © Regionalrat/Werth
Regionalratspräsident Josef Noggler hat am gestrigen Freitag in Bozen eine Delegation aus Ungern empfangen, die vom Staatssekretär für ungarische Gemeinden im Ausland, Árpád János Potápi, und vom Ministerkommissar für die ungarische Nachbarschaftspolitik im Außenministerium, Ferenc Kalmár, angeführt wurde.

An dem Treffen nahmen auch Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi und Vizebürgermeister Luis Walcher teil sowie die Generalkonsuln Ungarns in Mailand und Innsbruck, Jen Csiszár und József Beke.

Studium des Minderheitenschutzes

Bürgermeister Renzo Caramaschi hieß die Gäste in Bozen willkommen. Während Vizebürgermeister Walcher auf die Städtepartnerschaft Bozen-Sopron/Ödenburg hinwies, gab Noggler den Gästen einen Überblick über Autonomie und Minderheitenschutz in der Region.

Gerade das Studium des Minderheitenschutzes sei Ziel der Delegation, erklärte Staatssekretär Potápi, angesichts der ungarischen Gemeinschaften in vielen Ländern.

Dabei erinnerte er auch an den Besuch Nogglers vor einem Jahr in Budapest. Noggler hob damals hervor, dass Minderheiten geschlossen auftreten müssen, wenn sie Erfolg haben wollen.


stol

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