Donnerstag, 24. März 2016

"Ungenügend" für Südtirols Lehrerausbildung

Die Schullandesräte erwarten sich in Sachen Lehrerausbildung von „ihrer“ Uni mehr Engagement – und drohen, der Fakultät das Bildungs-Monopol zu entziehen.

Die meisten Lehrer, die in Südtirol tätig sein wollen, müssen an der Fakultät in Brixen studieren. Die Politik erwartet sich dort mehr Engagement für die Lehrerausbildung.
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Die meisten Lehrer, die in Südtirol tätig sein wollen, müssen an der Fakultät in Brixen studieren. Die Politik erwartet sich dort mehr Engagement für die Lehrerausbildung.

Die Lehrerausbildung war ein Hauptgrund für die Gründung der Freien Universität Bozen. Nun stellt die Landesregierung ausgerechnet der bildungswissenschaftlichen Fakultät die Rute ins Fenster: Könne sie die Ausbildung der Lehrer  in quantitativer und qualitativer Hinsicht nicht gewährleisten, würden Kooperationen mit anderen Universitäten und pädagogischen Hochschulen im Euregio-Raum abgeschlossen.    

Damit würde das Monopol für die Universität in der Lehrerausbildung fallen.

wib

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Warum es zu dieser Rüge der Landesregierung gekommen und welche Reaktionen nun von der Bildungs-Fakultät erwartet werden, schildert Landesrat Philipp Achammer am Donnerstag im Tagblatt "Dolomiten".

 

stol