"Wir wollten Anhaltspunkte dafür bekommen, wie sich die Einwanderung entwickelt, wie es auf dem Arbeitsmarkt aussieht, wie die Sozialmaßnahmen verteilt sind oder es an unseren Schulen aussieht", erklärte Landeshauptmann Luis Durnwalder im Anschluss an die Sitzung der Landesregierung. Da die der Landesregierung am Montag vorliegenden Daten in einigen Bereichen nicht aktuell waren, wird sie sich in mehreren Wochen noch einmal damit auseinandersetzen, dann mit den neuesten Zahlen, die verfügbar sind.Aus den vorliegenden Daten gehe jedoch hervor, dass in Südtirol die Einwanderung seit dem Jahr 2007 stetig abnehme, so Durnwalder. Derzeit gibt es in Südtirol 44.300 Ausländer. 68 Prozent stammen aus Ländern außerhalb der EU.Zudem habe man festgestellt, dass unter den ausländischen Arbeitslosen ein großer Prozentsatz sofort vermittelbar sei. Würden diese zu langfristig Arbeitslosen könne dies zu Verschiebungen im Sozialgefüge führen, was man vermeiden wolle, so der Landeshauptmann.stol