Freitag, 20. März 2020

Unterstützung für Künstler, „die von der Hand in den Mund leben“

Es gebe viele Kunstschaffende, die derzeit „von der Hand in den Mund leben“, wie Landesrat Philipp Achammer am Freitagnachmittag in seiner Stellungnahme via Facebook betonte. Mit einer besonderen Maßnahme wolle die Landesregierung selbstschaffende und freiberufliche Künstler in Zeiten der Coronavirus-Krise zu unterstützen.

Philipp Achammer meldete sich vom „Home-Office“aus zu Wort.
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Philipp Achammer meldete sich vom „Home-Office“aus zu Wort. - Foto: © Facebook/Philipp Achammer
Eine schwierige Zeit sei es derzeit vor allem auch für Kunstschaffende. In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt habe die Landesregierung dabei ein Soforthilfepaket für den Bereich Kultur erarbeitet. Demnach gibt es eine einmalige Beihilfe von rund 600 Euro für selbstständige und freiberufliche Künstler. „Für ein künstlerisches Projekt, das auf digitalen Plattformen oder soziale Medien in dieser Zeit veröffentlicht wird“, erklärte Achammer. Die Projekte können dabei die Bereiche bildende Kunst, Musik, Theater, Tanz, Literatur, Film und Medien umfassen (siehe auch eigenen Artikel).

Diese Maßnahme habe einen „doppelt positiven Effekt“. Einerseits könne man so freischaffende Kunstschaffende unterstützen, andererseits könne sich die Bevölkerung so über viel Kunst im Internet freuen. Als Ansprechpartner für die Künstler gelten dabei das Amt für Kultur, aber auch einige kulturelle Organisationen.

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Was die Schulen betreffe, werden diese länger als bis zum 3. April geschlossen bleiben, stellte Achammer klar. Des stehe so gut wie fest. Noch nicht fix sei jedoch, wann genau die Schulen wieder öffnen. Das Unterrichtsjahr sei jedenfalls regulär gültig, versicherte Achammer. Auch die Matura werde stattfinden.

„Haltet auch an die Ausgangsbeschränkungen“

Achammer erinnerte in seiner Stellungnahme auch nochmals daran, wie wichtig es sein, die Vorbeugungsmaßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus einzuhalten. „Haltet euch an die Ausgangsbeschränkungen“, forderte er. Dieses Opfer müsse man bringen. Zudem kritisierte der Landesrat die vielen Fake News, die es derzeit im Internet gibt.

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